DER FILM

DIE KUNST DER WIDERREDE »Ausspähen unter Freunden – das geht gar nicht». Die vier Jurastudierenden Celia, Mahja, Nina und Clemens werden sich mit dieser Aussage ein halbes Jahr lang intensiv beschäftigen. Im Team der Ludwig-Maximilians-Universität München sind sie Teilnehmer eines internationalen Wettbewerbs im Völkerrecht, dem legendären Jessup Moot Court. Die vier sind Anfang zwanzig und haben noch keinerlei Vorkenntnisse im Völkerrecht, ein halbes Jahr später werden sie juristische Experten in Fragen der Massenüberwachung und Cyber-Attacken sein und sich vor einer hochkarätig besetzten Richterbank mit Richtern des Internationalen Gerichtshofs, Bundesrichtern und Juraprofessoren behaupten müssen. Sie werden dabei von drei Coaches begleitet. Diese sind nicht nur fachliche Ratgeber, sondern schulen die vier auch in Rhetorik, öffentlicher Rede sowie allgemeinem Auftreten. Auch sorgen sie dafür, dass die Teammoral stets erhalten bleibt, denn nur als Team können die vier Studierenden in der „Weltmeisterschaft des Völkerrechts“ bestehen.

Mehr:
Interview mit den Filmemachern
„Völkrerrecht unter Beobachtung“ Text von Julia Faisst